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Ein Patenhund im Tierheim

31.10.2016

Die meisten Tierheime machen das Angebot eine Patenschaft für ein Tier zu übernehmen. Diese Patenschaften kann zum Teil rein passiver Art sein zum Beispiel durch finanziellen Beiträgen, allerdings können Sie auch aktiv Ihr Patentier pflegen. Gerade Tierheimhunde brauchen jemanden der sie regelmäßig besucht, beschäftigen und mit ihm Gassi geht. Aber nicht nur die Hunde profitieren von der Patenschaft: Tierliebe Menschen, die keinen Hund halten können oder noch nicht wissen ob die Kinder schon die Verantwortung für einen Hund Übernehmen können, haben so die Möglichkeit, ihrer Leidenschaft nachzugehen.

Hundepaten: Wichtige Stützen im Tierheimalltag

In einem Tierheim sind meist viele Hunde untergebracht. Trotz großem Engagement fehlt Mitarbeitern und ehrenamtlichen Helfern häufig die Zeit zum Gassi gehen oder zum Spielen mit den Vierbeinern: An dieser Stelle sind deshalb aktive Paten von außerhalb gefragt, die sich genau darum kümmern. Wenn die Hunde ein- oder mehrmals am Tag zum Spaziergang abgeholt werden, bekommen sie dabei nicht nur Auslauf, sondern außerdem Beschäftigung und Zuwendung. Für die psychische Gesundheit der Tiere ist dies unglaublich wichtig.

Warum ein Patenhund?

Die Gründe, sich als Pate um einen Hund zu kümmern, sind vielfältig: Zum einen geht es natürlich darum, dem Hund das Leben im Tierheim so angenehm wie möglich zu gestalten. Zum anderen bekommen manche Hundepaten durch ihre Aufgabe Gelegenheit, Zeit mit einem Tier zu verbringen, das sie aufgrund von Berufstätigkeit oder Wohnsituation nicht vollständig in den Alltag integrieren könnten.

Wer noch nie einen Hund besessen hat, für den kann die Patenschaft außerdem eine Chance sein, in die Hundehaltung „reinzuschnuppern“ und Erfahrungen zu sammeln. Manche Tierheime bieten sogar Wochenendbesuche der Patenhunde an, sodass das Leben mit Hund auch zu Hause ausprobiert und geübt werden kann.

Voraussetzung für das Ausführen von Hunden ist in vielen Tierheimen allerdings der Besuch einer Spaziergänger-Schulung, die vor allem Hundeneulingen das nötige Knowhow vermittelt. Schwierige Hunde brauchen darüber hinaus eine längere Gewöhnungszeit, bis sie sich auf einen Paten einlassen und ihm guten Gewissens anvertraut werden können.

Und vielleicht wird aus einer Beziehung auf Probe, die die Patenschaft darstellen kann, eine echte Lebensgemeinschaft. Dann zieht der geliebte Patenhund sogar bei seinem Paten ein!

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Ihr Ansprechpartner

Joachim Sieben

Geschäftsführer


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