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Fit durch die Winterzeit

04.12.2018

Ausreichend frische Luft ist für Pferde im Sommer wie im Winter ein Grundbedürfnis. Die kalten Temperaturen nehmen Pferde und Menschen ganz unterschiedlich war. Die Nullgradgrenze ist noch nicht erreicht: Trotz dicker Jacke und Handschuhen fangen Menschen bereits an zu frieren. Pferde spüren die Kälte noch längst nicht: Das Unterhautfettgewebe wirkt isolierend und ihr dichtes Winterfell schützt vor der Kälte. Einer Haltung im Offenstall steht folglich auch im Winter nichts entgegen.

Erhöhte Unfallgefahr

Ausritte durch schneebedeckte Landschaften sind Höhepunkte für Pferd und Reiter in der tristen Jahreszeit. Aber Vorsicht: Löcher im Boden und Eisflächen unter dem Schnee können tückische Stolperfallen werden. Daher: Bei unklarer Bodensituation sollte man das Pferd lieber führen.

Eine weitere Gefahr in den Wintermonaten ist die frühere Dunkelheit. Bei Dämmerung und Dunkelheit müssen Pferd und Reiter ausreichend beleuchtet sein. Übrigens: Die Straßenverkehrsordnung gilt auch für Pferd und Reiter. Bei Dunkelheit gibt es dort klare Regeln: Das Gespann aus Pferd und Reiter muss mit einer weißen Leuchte von links sowie von vorne und hinten klar zu erkennen sein. Außerdem gilt: Sicher durch Sichtbarkeit – durch gute Beleuchtung sinkt das Unfallrisiko.

Angemessen trainieren

Lässt das Wetter die traumhaften Ausritte zu, sollten Pferdebesitzer im Winter einiges beachten. Bevor es richtig losgeht, heißt es gut aufwärmen. Der Reiter kann zum Beispiel das Pferd zu Beginn führen. Die Muskeln des Vierbeiners, aber auch der Zweibeiners wärmen sich langsam auf.

Übrigens: Ihr Pferd wird sie lieben, wenn sie das kalte Trensengebiss aufwärmen. Dazu kann der Reiter die Trense zum Beispiel in der eigenen Hand erwärmen. Pferde finden das kalte Metall im Maul sehr unangenehm.

Fell und Haut schützen das Pferd vor der Kälte. Bei einem Ausritt oder beim Training können die Tiere durch das Winterfell jedoch schneller ins Schwitzen geraten. Ein angemessenes Training ist daher im Winter wichtig. Trockenreiten und Abschwitzdecken bringen das Pferd wieder ins Gleichgewicht. Ein Glücksfall kann ein Solarium im Stall sein. Auch Reiter sollten auf ausreichend warme Kleidung beim Training und bei Ausritten achten.

Frostfreies Futter

Auch die Futtersituation entscheidet darüber, ob das Pferd im Winter gesund und leistungsfähig bleibt. Herrschen Frosttemperaturen, hat eine ausreichende Versorgung mit Wasser höchste Priorität. Tränken und offene Wasserstellen sollten regelmäßig vor dem Einfrieren geprüft werden. Fressen Pferde gefrorenes Gras kann es zu gesundheitlichen Problemen kommen. Ihnen sollte mit ausreichend Heu eine Alternative angeboten werden. Frostfreie Lagerung ist ebenfalls bei Roter Bete, Äpfeln, Möhren und Co. wichtig. Das Koloksrisiko der Pferde steigt durch gefrorene Futtermittel.

Futterrationen anpassen

Besonders wichtig ist eine ausreichende Menge an gutem Heu oder Heulage. Aufgrund des erhöhten Energiebedarfs in der kalten Jahreszeit benötigen ältere Pferde oft eine erhöhte Futterration. Pferde im Training brauchen ebenfalls mehr Energie, die über Kraftfutter zugeführt werden kann. Auch hier sollte eine gute Heuversorgung die Grundlage bilden und die Kraftfuttergabe der tatsächlichen Leistung angepasst sein, um Verfettung oder Unterversorgung zu vermeiden.

Thermoregulation

Viele Reiter möchten ihr Pferd in der kalten Jahreszeit eindecken, weil sie fürchten, dass es friert. Aber: Ein gesundes, nicht geschorenes und artgerecht gehaltenes Pferd kommt prima mit kaltem Wetter zurecht. Seine Thermoregulation, also die Körperfunktionen, die dafür sorgen, dass die Körpertemperatur konstant bleibt, ist sehr leistungsstark. Damit sie auch reibungslos funktioniert, muss das Pferd regelmäßig Umweltreizen ausgesetzt sein, denn sie trainieren die Thermoregulation.

Kalter Wind und Dauerregen

Weht jedoch starker Wind und es regnet tagelang, brauchen Pferde einen Rückzugsort. Ein Unterstand schützt die Tiere vor schlechten Wetterbedingungen. Wichtig: Er muss auch schweren Stürmen oder einer Schneelast standhalten.

Matsch und Morast

Bei anhaltendem Regen bildet sich schnell Morast vor der Futter-  und Wasserstelle. Es ist ideal, wenn der Boden rund um Futterstellen und Paddockplatten trockengelegt wird. Futterplätze und Tränken können – soweit es die Bedingungen auf der Koppel zulassen –  auch regelmäßig versetzt werden. Die Tiere treten so nicht ständig auf derselben Stelle und auch die Grasnarbe bleibt erhalten. Steht das Pferd dauerhaft im Match, der zusätzlich mit Urin und Kot vermischt ist, wird es anfälliger für Krankheiten, wie beispielweise Mauke.

Wollen Sie mehr über die Vorbeugung und Pflege der Hauterkrankung erfahren? Lesen Sie auch „Der Mauke auf der Spur“.

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Joachim Sieben

Geschäftsführer


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