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Pferdegerechte Einstreu

04.12.2018

Stroh, Späne, Pellets oder ganz anderer Bodenbelag? Bei Einstreu haben Pferdehalter und Stallbetreiber die Qual der großen Auswahl. Hier finden Sie einen Überblick über Alternativen, die nicht nur Pferde, sondern auch Stallbetreiber schätzen.

Hinter uns liegt ein Jahrhundertsommer – monatelang stieg das Thermometer auf hochsommerliche Werte, das Ganze gepaart mit Niederschlagsmangel in vielen Regionen. Für Urlauber an der See ein Traum, für Landwirte und Pferdebesitzer ein Desaster. Im Norden und Osten Deutschlands gibt es enorme Ernteeinbußen. Heu und Silage sind in manchen Gegenden absolute Mangelware. Beim Stroh ist die Lage etwas entspannter, da in den betroffenen Gebieten alles, was pressbar war, verarbeitet wurde. Perspektivisch müssen sich Pferdebesitzer auch hier auf steigende Preise einstellen. Stroh wird außerdem vermehrt als Futter eingesetzt, da Raufutter wie Heu und Heulage knapp geworden ist. Welche Alternativen gibt es zur Stroheinstreu in den Pferdeställen? Welche Vor- und Nachteile haben die verschiedenen Varianten? Wann ist eine Umstellung sinnvoll?

Der Klassiker: Stroh

Stroh ist nach wie vor die beliebteste Art der Einstreu in deutschen Pferdeställen. Stroheinstreu isoliert sehr gut, und Pferde liegen ausgesprochen gern darauf. Es ist in normalen Erntejahren relativ kostengünstig, bietet Beschäftigung, und außerdem fressen es die Pferde gern. Allerdings hat Stroh auch Nachteile: Pferdehalter benötigen große Lagerkapazitäten. Eine sachgerechte Lagerung ist wichtig, da die Qualität des Strohs für die Gesundheit der Pferde entscheidend ist. Wird es durch falsche Lagerung feucht, bilden sich schnell Schimmelsporen und Pilze. Je nach Qualität kann es beim Einstreuen auch stark stauben. Die anfallende Mistmenge ist hoch und die Entsorgung häufig teuer, gerade in Ballungsgebieten. Auch Biogasanlagen nutzen Strohmist nicht, weil er nur einen niedrigen Brennwert hat.

Die Alternative: Späne

Inzwischen gibt es auf dem Markt unzählige Alternativen zum Stroh. Seit Jahrzehnten sind Hobelspäne ein gängiges Produkt. Sie können sehr viel Feuchtigkeit aufnehmen. Bei Allergiepferden mit Atemwegsproblemen kann die Entstaubung für Erleichterung sorgen. Pferde, die zu viel Stroh fressen und zu Verstopfungskoliken neigen, werden durch die Hobelspäne vom Dauerfressen abgehalten. Die anfallende Mistmenge ist relativ gering, allerdings kompostieren und zersetzen sich die Späne nur langsam, weshalb sie weder von den Landwirten noch von Biogasanlagen gern abgenommen werden.

Neben der klassischen Einstreu gibt es unzählige Varianten mit Vor- und Nachteilen. Mehr zum Thema Einstreu lesen Sie in unserer aktuellen Ausgabe des  Kundenmagazins „StallGeflüster“.

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