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Richtig anweiden mit 4-Wochen-Plan!

03.04.2017

Es ist wieder soweit. Die Weidesaison geht los. Genauso wie wir Menschen uns über das satte Grün und die Farben des Frühlings freuen, geht es auch unseren Pferden, die sich nach fast einem halben Jahr „Graskonserven“ auf das frische Grün freuen. Da Pferde sehr empfindlich auf Futterumstellungen reagieren, ist es sinnvoll den Verdauungstrakt durch eine langsame Umstellung an den Aufwuchs zu gewöhnen. Folgen der übermäßigen und zu schnellen Grasaufnahme können milde bis sehr schwere (Gas-) koliken sein. Bei übergewichtigen Ponys und Pferden besteht auch die Gefahr einer Hufrehe. Warum ist Anweiden heutzutage so wichtig? In früheren Jahren wurden die Pferde häufig zu Beginn des Frühjahres mit dem Einsetzen des Graswachstums auf die Weide gelassen. Die Pferde begannen langsam das frische Grün zu fressen und der Verdauungsapparat gewöhnte sich mit dem Wachstum des Grases an das neue Futter. Heutzutage werden die zu Verfügung stehenden Flächen häufig intensiver genutzt und man lässt das Gras erstmal über einen gewissen Zeitraum wachsen, so dass es beim Weideauftrieb richtig viel Energie hat und man mit entsprechenden Nebenwirkungen rechnen muss. Dabei sollten jedoch einige Punkte beachtet werden.

Entwickeln Sie einen vierwöchigen individuellen Anweideplan. Beobachten Sie auch das Wetter. Regen und darauf folgender Sonnenschein lässt das junge Gras sprießen, welches viel Energie enthält. Passen Sie den Weidegang gegebenfalls individuell an.

Erste Woche: Am ersten Anweidetag sollten Sie Ihr Pferd nur fünfzehn Minuten grasen lassen. Steigern Sie jeden Tag die Fresszeit um jeweils eine Viertelstunde.

Zweite Woche: Mit Beginn der zweiten Anweidewoche lassen Sie Ihr Pferd morgens eine Stunde frisches Gras fressen und abends eine weitere. Steigern Sie nun jeden zweiten Tag die Fresszeit vor- und nachmittags um jeweils eine halbe Stunde, so dass Ihr Pferd am Ende der zweiten Woche vier Stunden am Tag auf der Wiese verbringt.

Dritte Woche: Verfahren Sie in der dritten Anweidewoche wie in den sieben Tagen zuvor. Hat das Pferd nach dem Koppelgang keinen Hunger aufs Heu, sollten Sie die Weidezeit am nächsten Tag nicht verlängern.

Vierte Woche: Nach etwa vier Wochen kann das Pferd dann ganztags auf die Wiese.

Unser Tipp: Achten Sie insbesondere darauf, dass Sie Ihr Pferd vor dem Weidegang ausgiebig Raufutter (Heu oder Heulage) fressen lassen. Das bremst den Heißhunger auf das frische, eiweißreiche Grün. Das Kraftfutter hingegen sollten Sie in Kombination mit dem frischen Weidegras reduzieren oder ganz weglassen (zu viel Energie und Fehlgärungen).

Aufgepasst! Wenn Sie während der vierwöchigen Anweidephase eine mehrtägige Pause einlegen müssen, sollten Sie anschließend wieder ganz behutsam mit dem Weidegang (wie in der ersten Anweidewoche) beginnen, da das Verdauungssystem der Pferde sich nur dann auf Frischfutter umstellen kann.

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Ihr Ansprechpartner

Joachim Sieben

Geschäftsführer


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