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Wintergefahren für Pferde Gesundheits-Versicherung fürs Pferd

01.02.2017

Warum ist die Verletzungsgefahr im Winter größer als im Sommer?

Dr. Salzbrunn: Häufig dürfen Pferde bei schlechtem Wetter nicht regelmäßig frei laufen. Wenn sie dann Freilauf bekommen, ohne vorher aufgewärmt zu werden, sind sie so energiegeladen, dass sie beim Buckeln und Galoppieren jegliche Vorsicht vergessen. Zerrungen und Stürze bis hin zu Frakturen sind schnell die Folge. Auch auf Weiden und Paddocks mit unebenen, gefrorenen Böden passieren Unfälle, da Pferde durch unregelmäßigen Weidegang nicht an den Untergrund gewöhnt sind.

Was empfehlen Sie? Sollten Pferde aus Boxenhaltung gar nicht laufen?

Dr. Salzbrunn: Auf jeden Fall müssen gesunde Pferde hinaus, aber regelmäßig. Beim Freilauf in der Halle und auf dem Platz ist allerdings ein „Kaltstart“ zu vermeiden, d. h., die Pferde müssen vorher aufgewärmt werden. Bei regelmäßigem Koppelgang verhalten sich Pferde meistens ruhig, da sich keine überschüssige Energie aufgestaut hat. So kann eine Gewöhnung an die sich ändernden Bodenverhältnisse in Ruhe stattfinden.

Welche Verletzungsgefahr besteht darüber hinaus?

Dr. Salzbrunn: Leichtsinnigkeit beim Führen oder Reiten über glatte, gefrorene und verschneite Böden ist häufig Ursache für Stürze. Viele Pferdebesitzer vergessen, rechtzeitig an einen Winterbeschlag zu denken. Hier ließen sich einige Unfälle vermeiden.

Steigt die Kolik-Gefahr im Winter?

Dr. Salzbrunn: Nicht jahreszeitbedingt. Allerdings gibt es Pferdebesitzer, die ihre Pferde bei kaltem Wetter gerne mal im Stall stehen lassen oder nur notdürftig bewegen. Das ist für den Pferdeorganismus Gift und bei vollem Futter eine Gefahrenquelle für Koliken und Verschlag. Grundregel: Raufutter zur freien Verfügung, Kraftfutter nach Leistung, Tränken regelmäßig kontrollieren.

Was sollte ich im Winter noch beachten?

Dr. Salzbrunn: Wichtig ist gute Luft im Stall. Bei fest verschlossenen Stalltüren und -fenstern werden Atemwege durch Ammoniakausdünstungen, Luftfeuchtigkeit und Pilzbildung stark angegriffen. Das Eindecken sollte mit Überlegung geschehen. Ungeschorene gesunde Pferde müssen nicht eingedeckt werden, sie kommen mit dem winterlichen Klima bestens selbst zurecht.

Gibt es Versicherungen, die Pferdebesitzer vor den finanziellen Folgen bei Krankheiten und Unfällen schützen?

Dr. Salzbrunn: Die Uelzener Versicherungen bieten sowohl eine Kranken-Vollversicherung, die 60 % des einfachen Gebührensatzes für Tierärzte übernimmt, als auch einen OP-Kosten- Schutz an, welcher je nach Tarif den einoder zweifachen Satz der Gebührenordnung und bis zu 100 % der OP-Kosten übernimmt. Sprechen Sie in jedem Fall Ihren Versicherungsvermittler oder die Uelzener Versicherungen direkt dazu an.

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Ihr Ansprechpartner

Joachim Sieben

Geschäftsführer


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