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Ein Fall für Zwei

14.11.2018

Dass die Katze ein Einzelgänger ist, ist ein gern wiederholter Mythos. Fakt ist: Jede Katze braucht Sozialkontakte. Wenn kein Freigang möglich ist, dann kann eine Zweitkatze gegen Einsamkeit helfen – sofern sie sorgsam ausgewählt und eingewöhnt wird.

Spielen, schlafen, erkunden, fressen, Fellpflege – der Alltag einer Katze ist von wiederkehrenden Ritualen geprägt. Dabei immer allein zu sein, ist für kein Lebewesen artgerecht. Wenn die Samtpfote draußen Freigang bekommt, dann kann sie selbst wählen, ob sie Kontakt zu anderen Katzen aufnimmt oder lieber für sich in ihrem Revier bleibt. Lebt sie aber ausschließlich in der Wohnung, dann besteht die Gefahr, dass sie vereinsamt – schließlich sind die Menschen in vielen Haushalten nur abends, nachts und am Wochenende zuhause. Auch andere Haustiere, die nicht die Katzensprache sprechen, sind keine ausreichende Gesellschaft.

Am besten gleich zwei anschaffen

Optimal ist es, sich von vornherein zwei Katzen anzuschaffen, möglichst aus demselben Wurf. Viele Geschwister leben sehr harmonisch und sozial gemeinsam in einem Haushalt. Bereits bei der Auswahl der Katzenwelpen sollte der zukünftige Besitzer darauf achten, welche Tiere gern miteinander spielen und kuscheln. Bei Kater und Katze muss natürlich dafür gesorgt werden, dass sie sich nicht fortpflanzen können.

Wenn bereits ein älteres Tier allein lebt und Gesellschaft erhalten soll, ist eine durchdachte Vorgehensweise angesagt. Gerade Katzen, die lange allein in ihrem Revier gelebt haben, tun sich schwer damit, ihren Bereich und ihren Menschen plötzlich zu teilen. Andere, deren vierbeiniger Partner beispielsweise gestorben ist, benötigen möglicherweise Zeit, um den Verlust zu verarbeiten.

Tipps zur Auswahl einer Zweitkatze

Die Auswahl des Zweittiers ist die Voraussetzung für Harmonie im Mehrkatzenhaushalt. Dafür gibt es einige Faustregeln:

  • Die Tiere sollten ungefähr im selben Alter sein. Für eine ältere Katze kann ein junger Wildfang zu viel Stress bedeuten. Umgekehrt langweilt sich ein Katzenwelpe möglicherweise mit einem älteren Tier, das viel ruht.
  • Die neue Katze sollte sozial veranlagt sein, also bereits vor der Adoption viel Kontakt zu Artgenossen suchen und sich verträglich benehmen.
  • Die Tiere sollten vom Temperament her zusammenpassen. Ein Raufbold lässt sich kaum harmonisch mit einem zurückhaltenden Sensibelchen vergesellschaften.
  • Wenn Sie eine Katze aus dem Tierheim adoptieren möchten: Beobachten Sie sie im Umgang mit ihren Artgenossen. Und lassen Sie sich von den Mitarbeitern des Tierheims beraten, ob die Samtpfote zu Ihnen und Ihrem Vierbeiner zuhause passen könnte.

Vorsichtige Begegnung

Wenn Sie Ihren zukünftigen Mitbewohner sorgsam ausgewählt haben, dann kommt die Herausforderung, die Stubentiger miteinander bekannt zu machen. Geben Sie dem neuen Tier die Chance, sich erst einmal einzugewöhnen, ohne gleich einen Revierkampf zu riskieren. Die ersten Tage sollten die Katzen in getrennten Räumen gehalten werden, ohne sich zu sehen. In der Zeit können Sie bereits Kuscheldecken oder Spielzeug austauschen, damit sich beide an den Geruch des anderen gewöhnen.

Optimal wäre, wenn das erste Treffen an einem Gitter stattfinden könnte, das beispielsweise in einem Türrahmen befestigt ist. Wenn sie beide Katzen dabei mit Leckerlis belohnen, besteht die Chance, dass sie den anderen gleich positiv verknüpfen. Halten Sie die Begegnungen zuerst kurz und dehnen Sie sie dann aus. Bleibt alles ruhig oder kommt es zu friedlichen Nasenberührungen, dann ist es Zeit für eine – gegebenenfalls wieder nur kurze – Begegnung ohne Gitter.

Genug Platz für zwei

Langfristig können Sie die Harmonie zwischen beiden Katzen fördern, indem keine zu kurz kommt. Das heißt, beide sollten Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten von Frauchen oder Herrchen erhalten. Es sollte mehrere Katzentoiletten sowie Schlafplätze und  Klettermöglichkeiten geben. Und natürlich besteht jedes Tier auf seinem eigenen Futternapf!

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