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Helfer auf vier Pfoten

09.09.2017

Aktuell gibt es etwa 2000 aktive Blindenführhunde in Deutschland. Sie ermöglichen ihrem Halter, ein erhöhtes Maß an Mobilität und Unabhängigkeit zu erreichen, indem sie einen menschlichen Begleiter ersetzen. Sie helfen bei der Überquerung von Straßen, zeigen den Weg zum Postschalter, umgehen Hindernisse und warnen vor Gefahren.

Ein ausgewachsener Blindenführhund sollte eine Körpergröße zwischen 50 und 65 Zentimetern erreichen, damit sich der Griff des Geschirrs, mit dem der Hund später seinen Menschen führt, in passender Höhe befindet. Golden Retriever, Labrador Retriever, Deutsche Schäferhunde aber auch Mischlinge eignen sich besonders für den Einsatz als Blindenführhund. Diese Rassen bringen hervorragende Grundvoraussetzungen für diese anspruchsvolle Arbeit mit: Sie sind friedfertige, wesensfeste Hunde, die belastbar, intelligent, nervenstark und menschenbezogen sind. Natürlich müssen die Hunde absolut gesund sein und frei von Erbkrankheiten wie z.B. Hüftgelenksdysplasie oder Augenerkrankungen.

In der Regel werden ausgewählte Welpen von den Blindenführhundeschulen bereits im Alter von acht Wochen mit einem speziellen Test auf ihre Eigenschaften geprüft. In Patenfamilien kommen die Junghunde in ihrem ersten Lebensjahr in engen, liebevollen Kontakt mit Menschen. Dort lernen sie neben gutem Benehmen in verschiedenen Umgebungen und Situationen gelassen zu bleiben, zum Beispiel im Auto oder beim Kontakt mit anderen Hunden.

Die eigentliche Ausbildung zum Blindenführhund beginnt im Alter von ein bis zwei Jahren und dauert zwischen sechs und zwölf Monaten. In dieser Zeit lernt der Hund, auf sogenannte „Hörzeichen“ zu reagieren und konkrete Anweisungen korrekt auszuführen. Mithilfe dieser Hörzeichen kann der Hund einen freien Sitzplatz im Bus, einen Briefkasten oder einen Bankschalter für seinen zweibeinigen Begleiter ausfindig machen. Er lernt auch, seinen Menschen sicher an Hindernissen vorbei zu führen, insbesondere an solchen, die für ihn selbst keine Hindernisse sind.

Nach Abschluss der Ausbildung wird der Blindenführhund an seinen zukünftigen Halter übergeben. Im Rahmen eines Einarbeitungslehrgangs lernen Hund und Halter  einander zu vertrauen und als Team erfolgreich zusammenzuarbeiten. So entsteht eine Bindung fürs Leben.

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