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Neues Leben im Stall

29.06.2016

Die Fohlengeburt planen!
Die Geburt eines Fohlens ist immer wieder etwas ganz Besonderes. Ein Wunder der Natur.
Es gibt nur wenige Momente im Leben, welche die Seele so stark berühren. Ein Moment, wo einem das Herz überläuft. Ein unbeschreiblich schöner Moment. Aber: Wer auf Nachwuchs im Pferdestall wartet braucht zunächst einmal Geduld. 335 Tage beträgt die mittlere Trächtigkeitszeit bei Stuten, der genaue Geburtstermin lässt sich aber kaum bestimmen. Einige Wochen vor dem Abfohltermin sollte die Stute eine geräumige Abfohlbox beziehen. Wichtig ist, dass sich die Box in einem Stall mit möglichst wenig Fluktuation befindet. Das hilft der Stute stallspezifische Antikörper zu bilden, die das Fohlen mit der Biestmilch aufnimmt, was verhindert, dass zu viele Fremdkeime in den Bestand kommen.

 

Anzeichen richtig deuten

Eindeutiges Anzeichen, dass es bald soweit sein wird, ist, wenn sich das Euter ausbildet und sich „Harztropfen“ am Euter bilden – diese können 12 bis 36 Stunden vor dem Abfohlen eintreten, aber auch schon ein oder zwei Wochen früher. Manche Stuten zeigen hingegen gar keine Harztröpfchen – hier liegt die Gefahr. Nicht zuletzt deshalb sollte ein Überwachungssystem zum Einsatz kommen, sei es die Kameraüberwachung oder ein Geburtsmelder, der entsprechend Alarm auslöst. Verliert die Stute tröpfchenweise Milch oder geht sie gar in einem Strahl ab, dauert es in der Regel nur noch wenige Stunden bis zur Geburt. Wenn der große Moment kommt, wird die Stute meist unruhig, dreht sich (zeigt Symptome ähnlich einer leichten Kolik) und beginnt zu schwitzen. Diese Phase kann ein bis zwei Stunden andauern und endet, wenn die Fruchtblase platzt.

 

Die Geburt – ein unbeschreiblich schöner Moment!
Wenn das Fohlen in den Geburtskanal eingetreten ist, sollte alles sehr rasch gehen. Innerhalb von circa 20 bis maximal 30 Minuten sollte das Fohlen draußen sein. Sobald man merkt, dass etwas klemmt, dass etwa nur ein Vorderbein herausschaut oder dass die Stute unruhig wird und Schmerzen zeigt, sollte umgehend der Tierarzt verständigt werden.

 

Ist die Geburt glatt verlaufen, kommt das Fohlen in der Eihülle zur Welt. Spätestens, wenn die Stute aufsteht, reißt die Nabelschnur von selbst. Dann sollte das Fohlen innerhalb der nächsten halben Stunde versuchen aufzustehen, spätestens nach ein bis zwei Stunden sicher stehen und das erste Mal trinken. Die sogenannte Biestmilch oder das Kolostrum ist für den Immunschutz und als Energielieferant für das Fohlen essentiell. Nur 36 Stunden lang kann das Fohlen die Abwehrstoffe durch die Darmwand aufnehmen. Eine Adresse, bei der im Notfall Biestmilchersatz bestellt werden kann, darf in keinem Stall bei der Geburt fehlen. Der Abgang des Darmpechs erfolgt etwa nach drei Stunden. Zu dieser Zeit sollte auch die Nachgeburt abgegangen sein. Gut ist es, diese in einem Eimer aufzubewahren, damit der Tierarzt sie später auf Vollständigkeit und Unversehrtheit kontrollieren kann. Bei einer komplikationslosen Geburt ist es ausreichend, wenn der Tierarzt am nächsten Tag kommt, um „Mutter und Kind“ in Augenschein zu nehmen und bei dem Fohlen den Abwehrkörperspiegel über das Blut zu analysieren. Eine Fohlengeburt ist ein natürlicher

Vorgang, der eigentlich nicht in Menschenhände gehört. Wenn es nicht notwendig

ist, sollte man die Stute auch nicht stören. In den ersten Tagen wird das Fohlen oft trinken. Fast alle halbe Stunde sucht es das Euter. Bereits nach wenigen Tagen kommen erste Versuche, Heu oder Grashalme aufzunehmen und der kleine Vierbeiner startet neugierig und vital ins neue Leben.

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