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Welche Hunderasse passt zu mir?

07.03.2016

Möchte man sich einen Hund anschaffen, stolpert man früher oder später über diese Frage. Nun soll man sich entscheiden zwischen 343 von der FCI (Fédération Cynologique internationale) anerkannten Rassen. Dies ist keine einfache Sache, weshalb man sich folgende Fragen stellen sollte:

 

● Wie viel Platz habe ich? Nicht jede Hunderasse ist für enge Stadtwohnungen geeignet.

● Wie viel Zeit habe ich? Das betrifft nicht nur die täglichen Gassi-Runden, sondern auch Hundeschule oder -sport und Zeit zur Pflege (bei langhaarigen Hunden).

● Wie hoch ist mein eigener „Bewegungsdrang“? Wer selbst viel draußen ist, kann mit einem wetterfesten, lauffreudigen Hund viel Spaß haben.

● Im Falle von Familien: Welche Rasse ist für Kinder geeignet?

 

Um den passenden Hund zu finden, vergleichen Sie die eigenen Vorlieben mit den Eigenschaften und Bedürfnissen der jeweiligen Rasse:

 

Für aktive Menschen die einen Teamplayer suchen und die eventuell sogar mit ihrem Hund sportliche Leistungen beim Agility oder Flyball erbringen möchten, sind Hütehunde wie der Border Collie und der Australian Shepherd geeignet.

Menschen mit Hundeerfahrung, die im besten Fall sogar Jäger sind, können sich an den Weimeranern oder Ungarischen Vorstehhunden (Vizsla) erfreuen. Die großen Jagdhunde brauchen sehr viel Bewegung und eine konsequente Erziehung.

Zu den Apportierhunden zählen der Golden Retriever und der Labrador Retriever. Sie sind absolute Familienhunde, die gut mit Kindern auskommen. Sie gehören zu den Jagdhunden und sind große Bade-Fans. Viel Bewegung und Abwechslung, beispielsweise über Apportierarbeit, ist neben Familienanschluss notwendig.

Flinke, intelligente kleine Jagdhunde, die körperlich und geistig gefordert werden wollen, sind Terrier wie der Jack Russell. Hundeerfahrung ist von Vorteil, weil sie eine strikte Erziehung brauchen. Lange Spaziergänge und viel Zeit zum Spielen sollten eingeplant werden.

Gute Nerven benötigt man für Teckel, da sie sehr eigenständige Jagdhunde sind. Wenn sie eine konsequente Erziehung genießen, sind sie gute Familienhunde mit dem Talent zum Alleinunterhalter. Obwohl sie kurze Beine haben, brauchen sie viel Bewegung.

Unter Gesellschafts- und Begleithunde fallen die Havaneser. Für Anfänger geeignet, sind die guten Familienhunde durch ihre unkomplizierte Art und die ausgesprochene Kinderfreundlichkeit. Sie können gut in der Wohnung gehalten werden, brauchen aber trotzdem viel Auslauf.

 

Nun haben Sie die Qual der Wahl. Sobald dann aber eine geeignete Rasse gefunden wurde, kann die Suche nach dem Traumhund beginnen.

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Ihr Ansprechpartner

Margarete Schmidt

Generalagentin


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