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Erste Hilfe beim Reitunfall

08.09.2018

Ruhe bewahren! Bei einem Reitunfall ist es die wichtigste Grundregel. Über das Thema Erste Hilfe stolpern Reiter oft erst dann, wenn das Unglück geschehen ist. Wer jedoch für den Notfall gerüstet ist, kann schneller reagieren. Wie lange ist denn der letzte Kurs her? Über diese Frage sollten auch Reiter einmal öfter nachdenken.

Bei einem Ritt im Gelände – weit weg vom Pferdehof – sind die Reiter erst einmal auf sich selbst gestellt. Das richtige Verhalten ist schnell erklärt. Die erste Regel: Einen kühlen Kopf bewahren und die Situation so objektiv wie möglich einschätzen. Dies fällt natürlich schwer, wenn die beste Freundin bewusstlos auf dem Boden liegt. Die Beteiligten kümmern sich zuerst um die verletzte Person. Atmet die Person noch? Ist sie noch ansprechbar? Blutet sie? Die Fragen helfen die Lage einzuschätzen. 

Die Wahl des Notrufes 112 ist der nächste Schritt. Die W-Fragen sollten so gut wie möglich beantwortet werden: wer, wo, was und wie. Anschließend muss auf Rückfragen gewartet werden. Besonders bei einem Unfall im Wald sollte der Weg exakt beschrieben werden. Pferde sind schreckhafte Tiere. Die Info, dass es sich um einen Reitunfall handelt, ist ebenso wichtig. Die Helfer können zum Beispiel das Martinshorn abstellen, um weitere Gefahren auszuschließen.

Wer geübt in Erste-Hilfe-Maßnahmen ist, kann die verletzte Person bei Bedarf in die stabile Seitenlage bringen. Eine Decke oder eine Jacke sind ebenfalls hilfreich. Sie verhindern eine Unterkühlung. Im Ernstfall ist eine Beatmung unumgänglich. Ein Auffrischungskurs sollte regelmäßig absolviert werden.

Die Vereinigung der Freizeitreiter und -fahrer (VFD) veranstaltet wiederkehrend Kurse, um im Notfall kompetent zu helfen. Sie werden von den Uelzener Versicherungen unterstützt. Die Lehrgänge finden direkt in der Reitanlage und der Natur statt. In Gruppenübungen werden Unfallsituationen geübt. Übrigens: Die Schulungen sind längst nicht mehr nur für Erwachsene. Spielerisch lernen auch Jugendliche und Kinder die Erste Hilfe.

Sicher ist sicher: Grundsätzlich gibt es ein paar Tipps, die bei einem Ausritt beherzigt werden sollten. Sie helfen schnell zu reagieren und Schlimmeres zu verhindern:

  • Reithelm aufsetzen,
  • gut sichtbare Kleidung,
  • Handy mitnehmen,
  • Notfalldaten bei sich tragen,
  • kleine Verbandstasche,
  • geplante Reitroute im Stall mitteilen.

 

Der Wald ist groß. Die Route an die Pinnwand im Reitstall zu hängen oder Freunde im Vorfeld über den Ritt zu informieren ist wichtig. Die Kollegen im Stall können schneller reagieren, falls die Gruppe nicht wieder kommt. Außerdem muss niemand auf die Suche gehen. Die Hilfe vom Notarzt und Rettungsdienst kann gezielter gesteuert werden.

Erste-Hilfe-Kurse und Tipps für den Ausritt bringen Sicherheit. Es ist viel einfacher bei einem Reitunfall Ruhe zu bewahren. Die Uelzener Versicherungen bieten noch mehr Unbeschwertheit: Bei einer Reiter-Unfall-Versicherung gibt es Hilfe auch nach dem Unglück. Reiter und Pferd verbringen ihre gemeinsame Zeit noch entspannter.

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