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Der Mauke auf der Spur

04.12.2018

Mauke ist ein Sammelbegriff für entzündete Hautpartien der Fesseln von Pferden. Bakterien dringen in Defekte der Haut ein, schädigen sie und breiten sich aus. Gefördert wird die Mauke, wenn Pferde auf feuchtem, matschigem und kothaltigem Boden stehen. Die Vorfahren unserer Pferde kommen ursprünglich aus trockenen Steppengebieten, daher ist ihre Haut bei dauerhafter Nässe angreifbarer für Verletzungen.

Ursachen: Stress, Futter und Co.

Durch die vermehrte Nässe im Winter können Böden im Paddock oder auf der Weide schwerer gesäubert werden. Das Ammoniak in Pferdeäpfeln und Urin im feuchten Boden greift die Haut an. Für Mauke können aber eine Vielzahl von Gründen verantwortlich sein:

  • Eine falsche Fütterung – zu viel Eiweiß und Stärke – begünstigt die Mauke. Pferdebesitzer können durch eine passgenaue Umstellung  für ihr Pferd das Risiko mindern. Tierärzte geben Hilfestellung bei der richtigen Futterumstellung.
  • Stress, beispielweise durch einen Stallwechsel oder starke Erschöpfung schwächen das Immunsystem. Die Haut des Pferdes hat nicht mehr ausreichend Kraft und bietet keinen optimalen Schutz.
  • Verursachen Sand, Stroh oder Heu kleine Risse an der Fessel, ist der Weg für Bakterien offen. Mauke kann sich schneller ausbreiten. Eine Kontrolle und Pflege der Fesseln gehört zum Pflichtprogramm jedes Pferdebesitzers.
  • Ist die Box unhygienisch und schlecht gepflegt, greift das nasse Einstreu, durchsetzt mit Urin und Kot, die Haut an.

 

Anzeichen: Regelmäßig Kontrollieren

Am häufigsten kommt Mauke an der Fessel des Pferdes vor. Erste Warnzeichen sind Hautrötungen. Merkt der Pferdebesitzer, dass die Fesselbeuge sich wärmer anfühlt, kann dies ein Anzeichen für eine beginnende Entzündung sein. Die betroffene Stelle sollte vom Pferdebesitzer regelmäßig kontrolliert werden. Geschwollene Bereiche, Risse in der Haut und Bläschen sind weitere Anzeichen einer Mauke. Ist die Mauke fortgeschritten tritt oft auch Wundflüssigkeit aus oder es entsteht Schorf. Eine Behandlung von Mauke ist unausweichlich, da die Krankheit sonst chronisch werden kann.

 

Arten: Nass oder trocken

Mauke ist nicht gleich Mauke. Prinzipiell kann man die Krankheit in zwei Arten unterscheiden:

  • Nässende Mauke: Bei der nässenden Mauke tritt eine klare teils eitrige Flüssigkeit aus der Wunde aus. Die betroffene Stelle wird dick und ein schmieriger Film, oft mit Bläschen, bildet sich.
  • Trockene Mauke: Ist die Haut porös spricht man von einer trockenen Mauke. Es bildet sich Schorf. Achtung: Normalerweise ist Schorf ein Anzeichen für Heilung einer Wunde, bei Mauke ist es nicht so. Die trockenen Stellen werden größer und eine dicke Kruste entsteht.

 

Behandeln: Sauber und trocken halten

Bei jedem Pferd kann die Mauke anders verlaufen. Generell gilt: Sauber und trocken halten. Die Hautkrankheit wird in der Regel mit Salben und Waschlotionen behandelt. Für die passende Therapie und Vorsorgemaßnahmen sollte ein Tierarzt zu Rate gezogen werden.

Vorbeugen: Pflegen und reinigen

Wenn Pferdebesitzer ein paar Regeln im gemeinsamen Alltag befolgen, kann das Risiko einer Mauke beim Pferd verringert werden:

  1. Bei Regen und Nässe die Fessel gründlich trocknen
  2. Fesselbeuge nicht zu oft waschen
  3. Zur Reinigung der Fessel ist eine weiches Brüste ideal
  4. Nur gesäuberte Gamaschen und Hufglocken benutzen
  5. Pferd nicht zu lange auf feuchter Wiese oder Paddock stehen lassen

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Ihr Ansprechpartner

Brigitte und Rolf Strecker


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